Projektbeispiele

Nevatim präsentiert einige geförderte Projekte 

Jüdische Campus Woche

Jüdische Campus Woche
Zusammen mit den jüdischen Regionalverbänden in Deutschland plant die Jüdische Studierendenunion (JSUD) auch dieses Jahr die „Jüdische Campus Woche“ an verschiedenen Hochschul-Campi, deutschlandweit durchzuführen. Die Campuswoche soll Gelegenheit bieten, „echte Juden“, Bräuche und Traditionen kennen zu lernen und zu zeigen, dass jüdisches Leben ein integraler Bestandteil des deutschen Alltags ist.


An den 15 teilnehmenden Universitäten werden eine Woche lang Ansprechpartner*innen der lokalen Studierendenverbände mit Infoständen vor Ort das moderne, lebendige Judentum aufzeigen. Alle Studierenden sind eingeladen, bei unterschiedlichen Veranstaltungen jüdische Feiertags-, Essens-, Musik- und Sprachkultur kennen zulernen.

 


 

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J-Debate

J-Debate ist ein junger jüdischer Debattierklub, der sich mit aktuellen Themen aus dem jüdischen Leben, der Politik und Gesellschaft auseinandersetzt. Dieser bietet jungen Jüdinnen und Juden, und sich für das Judentum interessierenden Menschen eine Plattform an, um über wichtige Fragen auszutauschen, sich eine Meinung zu bilden und argumentieren zu lernen. Es geht vor allem darum, Leute zum nachdenken zu bringen und sich mit verschiedenen Problematiken auseinander zu setzen. Gleichzeitig auch zu lernen, wie man effektiv überzeugt.

 

OnlineShiurim.org

Jüdisches Lernen von der Couch aus? Genau das ist dank des Projektes Online Shiurim möglich! Den Zugang zum lernen, egal ob Theologie, Politik, Philisophie, Geschichte oder Hebräisch, wird durch dieses Projekt gegeben. Somit wird der Starrabinner zu euch gebracht!

 

Gefillte Fish Stories

Ein anfangs einmaliges Projekt findet seinen Weg in die Herzen der jungen jüdischen Community in Deutschland.  

 

Nicht nur die Liebe, sondern auch jüdische Identität, Kultur und Geschichte finden ihren Weg durch den Magen, denn die Kulinarik war und ist der Dreh- und Angelpunkt des jüdischen Lebens.  

 

Wie fühlt sich Heimat oder ein warmes Zuhause an? Wie fühlt sich jüdische Identität, besonders in der heutigen Gesellschaft an? Diese Gefühle sind kaum mit einem Wort zu beschreiben, aber viele von uns erinnern sich an bestimmte Gerüche und an den Geschmack des Lieblingsessens, das die Oma zubereitet hat, wenn die Enkelkinder zu Besuch kamen. Jeder von uns bewahrt diese Erinnerung wie einen kleinen Schatz irgendwo in seinem Gedächtnis auf.  Genau diese Erinnerungen und Emotionen hat das von Emilia Flieger ins Leben gerufene, bundesweite GefilteFischStories Projekt wiedergegeben. 

 

In jeder Veranstaltung hat ein aktiver intergenerationeller Austausch stattgefunden, in dem die Senioren (Shoa-Überlebende) ein oder mehrere Gerichte aus ihrer Kindheit mit jungen jüdischen Erwachsenen gemeinsam zubereiten und dabei über ihr Leben berichten bzw. über die Entstehungsgeschichte des Rezeptes. Das gemeinsame Essen hat den Höhepunkt jeder Veranstaltung darstellen. Durch solche Veranstaltungen wird zum einen den Senioren Anerkennung geschenkt, zum Anderen aber das Zusammengehörigkeitsgefühl der jüdischen Gemeinschaft aktiv gestärkt und ein Beitrag zur jüdischen Identitätsfindung bzw. Definition geleistet. 

Nachdem dieses Projekt sehr erfolgreich gestartet hat, war die Nachfrage in anderen Gemeinden Deutschlands sehr hoch. Deshalb gab es eine Gefilte Fish Stories Tour durch Deutschland, die diese Erfahrung in anderen Städten, wie Nürnberg, Kassel und Düsseldorf ermöglichten. 

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Fraenkelufer Synagoge 

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Am 17. September 1916 wurde die Synagoge am Fraenkelufer in Berlin Kreuzberg eingeweiht. Im September 2016 blickte das Projektteam deshalb auf 100 Jahre bewegte jüdische Geschichte in Kreuzberg zurück: Eine Geschichte, die geprägt ist von zahlreichen Brüchen und der Kraft der jüdischen Bewohner*innen Kreuzbergs, wieder von neuem anzufangen. Um diese Geschichte zu erforschen und der jüdischen und nicht-jüdischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde eine Ausstellung zu"100 Jahre Fraenkelufer" entwickelt. Junge Beterinnen und Beter der Synagoge interviewen Menschen, die mit dem Fraenkelufer in den letzten Jahren und Jahrzehnten verbunden waren.  Außerdem entstanden Portraitfotos der Interviewten - darunter auch ein Shoah Überlebender. 

Ein Ziel war es, die Portraitfotos mit historischen Aufnahmen zu kombinieren und damit Ausstellungstafeln zu gestalten. Diese wurden am Zaun der Synagoge befestigt.  

  

Die Ausstellung wurde bei einem großen Festakt am 4. September 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu waren über 200 Gäste anwesend, die mit einem Musik- und Kulturprogramm, sowie Grußworte und einen Vortrag zu Geschichte der Synagoge bereichert wurden.  

Am 17. September 2016 wurden die Synagoge für das öffentliche Publikum geöffnet. Dieses Datum, das dem tatsächlichen Jahrestag der Einweihung 1916 entspricht, fiel in dem Jahr auf die lange Nacht der Religionen. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um die historische Bedeutung der Synagoge auch für ein größeres Publikum erfahrbar zu machen. 

 

 

Jüdischer Jugendverband Franken

Fürs Jugendzentrum ist man mittlerweile zu alt? Madrichim werden ist für einen nicht das Wahre? Was kann es dann noch für einen Rahmen geben, um sich in Nürnberg und Umgebung mit seinen jüdischen Freunden zu versammeln?

 

Genau diese Lücke versuchen das Projekt “Jüdischer Jugendverband Franken” zu schließen.  Jugendliche und junge Erwachsene (16+ Jahre) werden zusammengebracht, jüdischen Freunde werden getroffen und neue Leute kennen gelernt. Dies geschieht zum einen über kooperative Veranstaltungen als auch bei unseren eigenen organisierten Veranstaltungen, die von Jugendshabbatonim über Bar-Abende bis hin zu Workshops reichen. Gemeinsam mit der IKGN werden Fahrten und Unternehmungen organisiert, die es in diesem Rahmen für diese Altersgruppe noch nicht gegeben hat. Das Ziel ist es, dass für jeden etwas dabei ist und ein gemeinsames junges jüdisches Leben in Nürnberg und Umgebung gestaltet wird.


Wenn du Interesse und Ideen für uns hast, dann schreib uns doch per Mail (jjvfranken@gmail.com) oder Instagram (@jotjotef ) an!"

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